Studierende erarbeiten Bunkerausstellung

Im Bremer Stadtbild sind ehemalige Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg keine Seltenheit, und doch wissen die Wenigsten um die Hintergründe dieser Bauwerke. Der Waller Hochbunker, den von außen durch Ferngläser schauende Menschen zieren, ist wohl bekannt, seine Geschichte jedoch nicht.

Vom 15. September bis 12. Oktober 2018 wird der Hochbunker in der Hans-Böckler-Straße durch eine Ausstellung im Kulturbunker an der Berliner Straße erlebbar gemacht.

Die Ausstellung wurde von Geschichtsstudierenden der Universität Bremen seit Oktober 2017 unter der Leitung von Dr. Sonja Kinzler konzipiert und beleuchtet den Bau, das Thema Zwangsarbeit, den Krankenhausbetrieb während des Krieges und die Nachkriegsnutzungen. Für die Realisierung des Projektes wurde mit Studierenden der Hochschule für Künste, dem Zuckernetzwerk und mit Kultur im Bunker e.V. kooperiert. Während der Recherchearbeiten in verschiedenen Einrichtungen haben die Studierenden unter anderem Baupläne, Fotos und Interviews entdeckt, mithilfe derer die Bedeutung des Bunkers als Monument des Krieges, als Zufluchtsort, als Ort der Ausgrenzung, der Angst und der Hilfe sichtbar wird.

Weitere Informationen sind hier zu finden.

 

Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit

Die Sprechstunden der Lehrenden in der vorlesungsfreien Zeit bis zum Wintersemester 2018/19 sind hier zu finden. Allen Lehrenden und Studierenden eine gute vorlesungfreie Zeit!

Trier-Exkursion

Im Rahmen des Moduls „Trier in Antike und Mittelalter“ fand vom 25. bis 28. Mai 2018 eine Exkursion nach Trier statt. Unter der Leitung von Dr. Benedikt Eckhardt und Dr. Jan Ulrich Büttner begaben sich die Studierenden dabei nicht nur auf die omnipräsenten Spuren der Römer, sondern erkundeten auch die mittelalterliche Geschichte Triers.

Trier hatte sowohl in der Antike wie im Mittelalter regional & überregional einen bedeutenden Rang inne. Aus beiden Epochen haben sich neben wichtigen schriftlichen Zeugnissen auch monumentale Baudenkmale erhalten. Diese standen bei der Exkursion vor allem im Mittelpunkt. Besichtigt wurden die frei zugänglichen (u. a. Dom, Porta Nigra, Simeonsstift, Kaiser-, Viehmarkts- & Barbarathermen) aber auch die verborgenen Schätze unter der Stadt, die den Übergang von Antike zum Christentum & dann dem Mittelalter besonders anschaulich werden lassen (Gräberfeld St. Maximin; Albanagruft).