Sommerschule „Räume des europäischen Gedächtnisses“, 5.-12. Juli 2017, Moskau

5. April 2017

Die in Zusammenarbeit mit der HSE Moskau veranstaltete Sommerschule „Räume des europäischen Gedächtnisses (I)“ bietet deutschen und russischen Studierenden die Möglichkeit, sich näher mit den russischen kulturellen Institutionen auseinanderzusetzen, die als gedächtnispolitische Akteure agieren. Im Fokus stehen dabei die historisch-aufklärerische Tätigkeit der Gesellschaft „Memorial“ und des Sacharow-Zentrums sowie die gegenwärtige öffentliche Erinnerungskultur Russlands. Die Teilnehmer*innen erwartet ein vielfältiges Programm: Vorträge, Führungen und Diskussionen, die im Rahmen der Sommerschule an den beiden Institutionen stattfinden, werden durch ein thematisch abgestimmtes Exkursionsangebot erweitert. Die Studierenden sollen den Moskauer Stadtraum als Erinnerungslandschaft aktiv miterleben. Ein weiterer Schwerpunkt der Sommerschule ist eine Praxiseinheit im Format „Forschendes Lernen“, die die Studierenden an die Arbeit mit archivalischen Quellen heranführen soll. In deutsch-russischen Forschungsgruppen werden die Teilnehmer*innen ausgewählte (auch deutschsprachige) Quellen des Memorial-Archivs bearbeiten und interpretieren. Ergebnisse dieser Forschungsarbeit werden im Abschlussplenum der Sommerschule präsentiert und diskutiert.

Zielgruppe
Für die Sommerschule können sich Studierende der Studiengänge BA IES sowie BA und MA Geschichte bewerben.

Anforderungen
Die Sommerschule setzt sich zum Ziel, Russisch und Deutsch als Arbeitssprachen zu fördern, fehlende oder mangelnde Kenntnisse der russischen Sprache sind jedoch kein Hindernis für die Teilnahme. Grundkenntnisse der russischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, Geschichte des GULag sowie Interesse an der Gedächtnisforschung sind wünschenswert.

Kosten
Die Sommerschule ist eine Outgoing-Maßnahme im Rahmen des Mobilitätsprogramms „Ostpartnerschaften“ und wird vom DAAD und der HSE Moskau gefördert. Die Teilnehmer*innen erhalten einen Reisekostenzuschuss in Höhe von bis zu 275,00 EUR sowie eine kostenfreie Unterbringung in einem Moskauer Hostel.

Bewerbung
Interessierte werden gebeten, ein aussagekräftiges Motivationsschreiben sowie einen Lebenslauf bei Frau Dr. Alla Keuten (keuten@uni-bremen.de) oder bei Frau Dr. Olga Sveshnikova (olga.sveshnikova@uni-bremen.de) einzureichen.

Bewerbungsfrist: 21.04.2017

Für evtl. Rückfragen steht Frau Dr. Alla Keuten gerne telefonisch unter (0421) 218 67 272 oder per E-Mail zur Verfügung.

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Gestern und heute auf den Barrikaden. Frauen in Polen 1980-2017

4. April 2017

Vorstellung der Online-Ausstellung „Women under Communism“ und Gespräch mit der Solidarność-Aktivistin Ewa Maria Slaska

Donnerstag, 20.04.2017, 19 Uhr; Deutsch-Polnsiche Gesellschaft Bremen (Birkenstraße 20)

Frauen gab es unter den kommunistischen Visionären, die hofften, in den neuen sozialistischen Regimen volle Gleichberechtigung und Emanzipation zu erlangen. Gleichzeitig kämpften Frauen aktiv gegen den Realsozialismus und bezahlten dafür nicht selten mit Gefängnis und Exil. Obwohl die offizielle Propaganda häufig Frauen abbildete, waren sie in der Oppositionellen Untergrundpresse nahezu unsichtbar. Studierende der Universität Bremen haben im Archiv der Forschungsstelle Osteuropa nach Spuren weiblicher Präsenz gesucht – der Frau als Symbol unterschiedlicher politischer Ideen, ebenso wie nach Frauen als Akteurinnen. Die Online-Ausstellung „Women under Communism“, die daraus entstanden ist, wird in Anwesenheit einer der Protagonistinnen, der Solidarność-Aktivistin Ewa Maria Slaska, präsentiert. Im Anschluss sprechen Ewa Maria Slaska und die Historikerin Magdalena Waligórska-Huhle über Widerständigkeit polnischer Frauen in der Vergangenheit und deren Zusammenhang mit den aktuellen Frauen-Protesten in Polen.

Eine Veranstaltung der Professur für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert (Schwerpunkt Polen) in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bremen

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Forschungskolloquium zur Neueren Geschichte

28. März 2017

Am 5. April startet das Forschungskolloquium zur Neueren Geschichte in eine neue Runde. Den ersten Vortrag bestreitet Dr. Jorun Poettering (LMU München), der über „Integration und Ausgrenzung. Kaufleute zwischen Hamburg und Portugal im 17. Jahrhundert“ sprechen wird. Das von Rebekka von Mallinckrodt, Ruth Schilling und Esther Sahle organisierte Kolloquium findet jeweils mittwochs, von 18 bis 20 Uhr im SFG, Raum 1020 statt. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen. Interessierte sind herzlich eingeladen!

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Anhörungstermine BK Neuzeit

27. März 2017

Am 7. und 10. April finden die Anhörungen im Rahmen des Besetzungsverfahrens für die Professur Neuere und Neueste Geschichte statt. Die konkreten Termine und Vortragsthemen finden Sie hier. Interessierte sind herzlich willkommen!

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Ausschreibung einer student. Hilfskraftstelle an der FSO

27. März 2017

Die Abteilung „Politik und Wirtschaft“ an der Forschungsstelle Osteuropa sucht zur Unterstützung von Forschungsprojekten eine studentische Hilfskraft (w/m). Ihre Aufgaben:
Sie assistieren vorrangig zwei Doktorandinnen bei Daten- und Literaturrecherche und -aufbereitung. Die Stelle ist zunächst auf drei Monate befristet (April bis Juni 2017), mit Option auf Verlängerung. Die monatliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden, mit Option auf Erweiterung. Es gilt die an der Universität Bremen übliche Entlohnung für studentische Hilfskräfte von z. Zt. 8,84 € pro Stunde.

Ihr Profil:
• StudentIn der Sozial- oder Geisteswissenschaft
• Englisch C1-Niveau (als Nachweis oder längere Auslandsaufenthalte in einem englischsprachigen Land)
• Gute bis sehr gute Leistungen/Kenntnisse im wissenschaftlichen Arbeiten
• Vertrautheit mit Datenbanken und Datensammlungen, Rankings, Literaturrecherche und gängigen Literaturverwaltungsprogrammen wie Citavi oder Zotero
• Sorgfältige, präzise, organisierte, mitdenkende und engagierte Arbeitsweise
• Kenntnisse der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage des Postsowjetischen Raums
• Kenntnisse der russischen Sprache sind von Vorteil, allerdings keine Einstellungsvoraussetzung

Was wir bieten:
Festigen eigener Fähigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten sowie Einblick in
• die Arbeit international aufgestellter angehender Wissenschaftlerinnen
• Durchführung von Forschungsprojekten an einem Fachinstitut

Im Rahmen der Bewerbung reichen Sie bitte unten stehende Unterlagen in englischer Sprache in einem PDF-Dokument per E-Mail bei Frau Anastasia Stoll (astoll@uni-bremen.de) ein. Bitte verwenden Sie dabei das Stichwort „Bewerbung ITN research assistant“.
• Kurzes Motivationsschreiben (1 Seite)
• Lebenslauf

Bewerbungsschluss:
06.04.2017
Arbeitsort ist die FSO in Bremen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Anastasia Stoll (astoll@uni-bremen.de).

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