Gastvortrag von Eva Cersovsky am 3. November

19. Oktober 2017

Im Rahmen des Blockseminars „Dis/ability: Forschungsschwerpunkte vom Mittelalter bis zur Zeitgeschichte“ unter der Leitung von Prof. Dr. Cordula Nolte hält Eva Cersovsky von der Universität zu Köln am 3. November 2017 von 18.15 bis 19.45 Uhr im GW2, Raum B3850, den Vortrag: „Gesundheitsfürsorge und Geschlecht im spätmittelalterlichen Straßburg, ca. 1350-1550. Werkstattbericht aus einem laufenden Forschungsprojekt“, zu dem wir herzlich einladen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Veranstaltungsreihe „Kinder des Oktober“: 100 Jahre Revolution und kein Ende?

18. Oktober 2017

Die Forschungsstelle Osteuropa veranstaltet aus Anlass von 100 Jahren russische Revolutionen eine eigene Reihe zu den „Kindern des Oktober“. Das ganze Wintersemester 2017/18 hindurch werden die verschiedenen Facetten und Schicksale mehrerer Generationen von „Kindern“ und „Kindeskindern“ des gewaltsamen Umsturzes reflektiert: Historiker wie Karl Schlögel und Gerd Koenen stellen ihre neusten Studien vor; Zeitzeugen aus mehreren Generationen aus Ostmitteleuropa und der ehemaligen UdSSR berichten von ihren Lebenserfahrungen, von Konformität, Protest und Repression; in Spiel-, Dokumentarfilmen und einer Oper werden Alltag und Ausnahmezustand im Sozialismus verarbeitet; auf Podiumsdiskussionen wird das schwierige Erbe des Kommunismus in Ost(mittel)europa heute analysiert.

Die Auseinandersetzung findet unter einem „Bremischen“ Blickwinkel statt. Die 1982 gegründete Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen steht für das Erbe des „anderen Osteuropa“ und die vielfältigen Menschenrechts- und Oppositions- Gruppen, die hinter der Fassade der scheinbar monolithischen Parteiapparate eine sehr bunte Kultur entwickelten. Die Veranstaltungsreihe wird auch das Erbe dieser „Kinder des Oktobers“ beleuchten und fragen, was aus ihm geworden ist.

Weitere Informationen:

https://kommunismusgeschichte.de/aktuelles/termine/article/detail/kinder-des-oktober-100-jahre-revolution-und-kein-ende/

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Kolloquium zur Neueren Geschichte

16. Oktober 2017

Am 25. Oktober startet das Forschungskolloquium zur Neueren Geschichte in eine neue Runde. Den ersten Vortrag bestreitet Dr. Esther Sahle (Universität Bremen), die über „The Quaker Meeting as a Court of Equity: Contract Enforcement in Colonial Philadelphia“ sprechen wird. Das von Rebekka von Mallinckrodt, Ruth Schilling und Esther Sahle organisierte Kolloquium findet jeweils mittwochs, von 18 bis 20 Uhr im SFG, Raum 1020 statt. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen. Interessierte sind herzlich eingeladen!

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Kolloquium zur ost(mittel)europäischen Geschichte

9. Oktober 2017

Mit dem neuen Semester startet auch das Kolloquium zur Ost(mittel)europäischen Geschichte unter der gemeinsamen Leitung von Ulrike Huhn, Jacob Nuhn und Manfred Zeller mit einem Workshop für Studierende. Der erste Vortrag ist für den 24. Oktober anberaumt: Zbigniew Wojnowski (Astana) wird über „Pop Music from Stagnation to Perestroika. How Economic Reform Broke East European Cultural Networks and Why That’s a Good Thing“ sprechen.

Das Kolloquium findet immer dienstags von 18.15 bis 19.45 Uhr im Gebäude IW3 (Raum 0330) statt. Auch in diesem Semester bietet es wieder viele Gelegenheiten, Einblick in die Forschungen hiesiger und
auswärtiger Wissenschaftler*innen zu nehmen. Das vollständige Programm finden Sie hier. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

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Besuch einer ukrainischen Studierendengruppe der Staatlichen Universität Nikolajew in Bremen

2. Oktober 2017

Vom 8.-15. Oktober 2017 wird eine Gruppe ukrainischer Studierender in Bremen zu Gast sein und sich zusammen mit einer Gruppe von 10 Bremer Studierenden eine Woche lang intensiv mit dem Thema NS-Zwangsarbeit sowie den unterschiedlichen Perspektiven dazu beschäftigen. In einer dicht gefüllten Woche werden viele Orte in Bremen und Norddeutschland besucht, an denen NS-Zwangsarbeit erinnert und erforscht wird, so der Bunker Valentin, das Staatsarchiv Bremen, die Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg sowie die Gedenkstätte Augustaschacht am Ort eines früheren AEL bei Osnabrück. Außerdem werden sich die Studierenden u .a. im Archiv der Forschungsstelle Osteuropa mit dem Schicksal von ukrainischen Displaced Persons (DPs) beschäftigen und den Historiker Dr. Jan-Hinnerk Antons in Hamburg treffen, der zu diesem Thema gearbeitet hat sowie mit der heutigen Jacobs University auch das frühere DP-Camp Grohn besuchen.

Ein besonderer Höhepunkt der Woche ist ein öffentlicher Workshop am Mittwoch, dem 11. Oktober, bei dem einige Studierende aus Nikolajew und Bremen ihre Forschungsergebnisse vortragen werden. Am gleichen Abend wird Dr. Anatolij Pogorelov von der Universität Nikolajew seine jüngsten Forschungen aus den Materialien des Staatsarchivs des Gebiets Nikolajew als Quelle zur Erforschung von Zwangsarbeit Bevölkerung im besetzten Europa von 1942 bis 1945 präsentieren. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Das Programm finden Sie hier.

Zeit und Ort:

Mittwoch, 11.10., 15.30 bis 18 Uhr Öffentlicher Workshop
19 Uhr Abendvortrag von Dr. Anatolij Pogorelov (Universität Nikolajew)
Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Birkenstr. 20/21, 28203 Bremen

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