Geschichte entdecken - erforschen - vermitteln. Eine Tagung für Eva Schöck-Quinteros

Walther 21. Januar 2015

Kolleg/innen und ehemalige Studierende haben den 70. Geburtstag von Eva Schöck-Quinteros zum Anlass genommen, für sie eine Tagung in Bremen auszurichten. Mit dieser Veranstaltung sollen ihre vielfältigen Aktivitäten in Forschung und Lehre gewürdigt werden.

Unter dem Motto „Geschichte entdecken - erforschen - vermitteln” greifen die Vorträge thematisch die Forschungsgebiete und innovativen Lehrprojekte von Eva Schöck-Quinteros auf. Die Tagung findet am Samstag, dem 14. Februar 2015, von 10.00 bis 18.00 Uhr im Gästehaus der Universität Bremen auf dem Teerhof statt. Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie hier. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Symbolische Kommunikation in Mittelalter und Früher Neuzeit

Walther 8. Januar 2015

Für Freitag, den 23. Januar 2015 lädt das Institut für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung in Kooperation mit dem Institut für Geschichtswissenschaft wieder zu einem öffentlichem Colloquium ein. Das Colloquium widmet sich diesmal dem Thema ”Symbolische Kommunikation in Mittelalter und Früher Neuzeit”.

Das Colloquium wendet sich ausdrücklich an Studierende und ein breites interessiertes Publikum. Die öffentliche Veranstaltung findet von 15 Uhr (s. t.) bis 18 Uhr an der Universität Bremen im MZH, Raum 1380/1400 (Senatssaal) statt. Das Programm finden Sie hier.

Ausschreibung Hilfskraftstelle

Walther 8. Januar 2015

In der Abteilung Alte Geschichte ist bei Dr. Benedikt Eckhardt ab 1. März 2015 eine studentische Hilfskraftstelle mit 26 Std./Monat zu besetzen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Bewerbungsschluss ist der 23. Januar 2015.

Filmvorführung aus Anlass des Holocaust-Gedenktages

Walther 7. Januar 2015

Filmvorführung von “Di Schpilke” (The Pin/Die Nadel), Kanada 2013 in OV (Jiddisch/Russ.) mit englischen Untertiteln in Anwesenheit der Regisseurin Naomi Jaye, anschließend Gespräch in englischer Sprache (Moderation: Prof. Magdalena Waligorska, Institut für Geschichtswissenschaft)

Dienstag, 3. Februar 2015 um 20.30 Uhr.

Ort: Kino City 46, | Birkenstraße 1 | 28195 Bremen

Das Motiv »Ein Mann und eine Frau« zieht sich vom 1. Buch Moses, 22-25, über den berühmten gleichnamigen Film von Claude Lelouch aus dem Jahr 1966 bis hin zur schnulzigen Robinsonade eines Paares in »Die blaue Lagune« (1980). Vom Paradies oder einer (Insel)-Idylle sind Jakob (Grisha Pasternak) und Leah (Milda Gecaite), die das Schicksal in einer halbverfallenen Scheune irgendwo im litauischen Hinterland zusammenführt, weit entfernt. Niemals wäre die Begegnung eines jüdischen Jungen und Mädchen alleine denkbar. Doch es ist Krieg. In dem Film »Di Schpilke« durchläuft das junge Paar im Zeitraffer alle Phasen der Fremdheit, Annäherung und eines Lebenshungers, wie er nur in Ausnahmesituationen möglich wird: Liebe, Heirat und eine folgenschwere Entscheidung. Erzählt wird diese Liebesgeschichte in Rückblenden aus der Perspektive des altgewordenen Jakob, der während einer Totenwache in der Aussegnungshalle noch einmal an seine erste große Liebe erinnert wird.

Der Film ist der erste kanadische, jiddisch-sprachige Film und der zweite in den Annalen Nordamerikas nach über siebzig Jahren.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Forschungsstelle Osteuropa, der Universität Bremen sowie der Regionalgruppe Weser-Ems von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.

http://www.asf-ev.de/de/ueber-uns/aktiv-mit-asf/regionalgruppen/weser-ems/di-schpilke-filmvorfuehrung.html

Interdisziplinärer Workshop: “Sea ships”

Walther 4. Dezember 2014

„Sea ships - evidence for cultural exchange in global historical perspective”. An interdisciplinary workshop for humanities and natural sciences, 16./17. Januar 2015.

Seit dem ausgehenden Mittelalter trug insbesondere die Schifffahrt zu vermehrten transkontinentalen Kontakten bei. Expeditionsfahrten führten zur Entdeckung neuer Seerouten und folglich zum Ausbau von Handels- und Kriegsflotten durch europäische Mächte. „Historische Momentaufnahmen” dieser Bestrebungen sind Schiffwracks, die in hoher Zahl und bis heute weitgehend unangetastet auf dem Meeresboden verblieben. Diese geschlossenen Funde bilden für Wissenschaftler/innen eine optimale Forschungsgrundlage. Obwohl bisher von zahlreichen Schiffwracks Alltagsgegenstände vorgelegt wurden, stellt eine Kontextualisierung der Funde unter dem Aspekt eines reziproken Kulturaustauschs bislang ein Desiderat dar.

Der Workshop bietet Gelegenheit, den Nachweis reziproken Kulturaustausches in der Frühen Neuzeit auf Grundlage neuer „alter”, archäologischer und historischer Quellen zu diskutieren. Die geladenen Referent/innen sind in den Geistes- und Naturwissenschaften verortet. Mit ihren dargelegten Themen ermöglichen sie eine Auseinandersetzung mit Schifffahrt und Navigation als Voraussetzung sowie Beweglichen Objekten als Beleg für globalen Austausch in der Frühen Neuzeit.

Die Veranstaltung findet im Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven statt. Interessierte Zuhörer und Diskutanten sind herzlich eingeladen. Es wird um eine Registrierung bis zum 19. Dezember 2014 gebeten. Die Tagungsgebühren betragen insgesamt 30,00 Euro und beinhalten Kaffeepausen und den Mittagssnack am zweiten Veranstaltungstag.

Bei Interesse und Fragen kontaktieren Sie bitte Dr. des. Simone Kahlow (kahlow@dsm.museum). das vollständige Workshopprogramm finden Sie hier.

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